Vom Robeneck
AKTUALISIERT AM: 15.06.2016  
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PFLEGETIPPS FÜR KANINCHEN
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Kaninchen in freier Wildbahn leben in Familienverbänden, also Kleingruppen, jedoch mit einem eigenen "Minirevieranspruch" pro Tier. Nur eine Haltung zu zweit entspricht daher der natürlichen Lebensweise, allerdings mit dem entsprechenden Platzangebot.

Bei einer Einzelhaltung braucht das Zwergkaninchen also sehr viel Zuwendung vom Menschen, welcher man meistens nicht gerecht werden kann. Selbst wenn Sie sich täglich 2-3 Stunden..(und sind wir mal ehrlich, wer macht das schon ?)..wirklich intensiv mit Ihrem Tier beschäftigen, sind es noch über 20 Stunden, die Ihr Kaninchen alleine aussitzen muss !! 
 Und Kaninchen haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 7-8 Jahren !!! Außerdem mausert sich ein einzeln gehaltenes Kaninchen oft zum aggressivem Beißer, und landet dann im Tierheim, nur weil es seinen Unmut kund tut.
 

Was passt zusammen:

Problemlos zusammensetzten kann man Jungtiere (ob Wurfgeschwister oder Andere) bis zur 10. Lebenswoche. Wenn es geht, sollten Sie Ihre Kaninchen aber so früh wie möglich zusammenbringen.

Jungtiere unter 4 Monaten lassen sich für gewöhnlich auch noch leicht miteinander vergesellschaften. Es ist hingegen aber nicht ratsam, ein Jungtier unter 4 Monaten mit einem allein sitzendem Alttier zusammen zu setzen. Babys können sich gegenüber älteren Tieren nicht zur Wehr setzen und werden oftmals schwer bis sogar tödlich verletzt.

Zwei ältere Kaninchen aneinander zu gewöhnen ist schwieriger, aber nicht  unmöglich.

   Und sicher wird es bei gleichgeschlechtlichen Tieren mit Beginn der Geschlechtsreife zu Revierstreitigkeiten und blutigen Rangordnungskämpfen kommen. Smileys von 123gif.de Daher empfiehlt es sich immer, ein männliches > kastriertes und ein weibliches Tier zusammen in einem geräumigen Kaninchenheim zu halten.



Der Käfig/Stall/Freilauf darf nicht in direkter Sonneneinstrahlung stehen und muss zugluftgeschützt sein.

Außerdem benötigen Kaninchen einen schweren Futternapf, den sie nicht umwerfen können, eine funktionsfähige Wasserflasche und eine Heuraufe in die sie nicht hineinspringen können. Als Bodenmaterial ist handelsübliche Einstreu gut geeignet. Schlafhäuschen die groß genug sind, sind ist ok. - aber kein muss !



Bei Freilauf in der Wohnung und im Garten sollten die Tiere unter ständiger Beobachtung stehen, damit keine Gegenstände wie z.B. Stromkabel oder giftige Pflanzen... 
www.ruhrunibochum.de/boga/Giftpflanzen.html
...usw. angeknabbert werden können und es keine bösen Überraschungen gibt !  

Regelmäßige Krallenpflege und Zahnkontrollen, Entwurmungen sowie eine sich jährlich wiederholende RHD- und Myxomatose-Impfung sind ebenfalls notwendig.

Maniküre muss sein...



...und der kleine Pieks
beim Impfen gehört nun mal dazu !!



Wichtig für die Gesunderhaltung ist auch die richtige Ernährung. Dazu muss man wissen, dass Kaninchen..(im Gegensatz zu anderen Nagern) einen kaum bemuskelten, sogenannten Stopfmagen haben, der nur durch ständiges Fressen (Stopfeffekt) den Nahrungsbrei weiter in den Darm befördern kann. Dafür ist es notwendig, als Grundnahrung ein qualitativ gutes Heu..(enthält viele versch. Gräser, duftet gut, ist hellgrün und nicht grau, nicht staubig oder gar schimmelig)..das immer in uneingeschränkter Menge vorhanden sein muss...(genau wie frisches Wasser)..zur Verfügung zu stellen. Dazu ein hochwertiges Futter, das am besten aus wenig "Pellets" besteht und auch komplett auf jede andere Art von Körnern und Farbfutter (bunte Kringel usw., meist aus Stärke) verzichtet. Getreide und Stärke verfettet die Tiere und ist schwer verdaulich. Ich selbst verwende eine Mischung aus "Struktur-Müsli" von "Nösenberger" und "Union", ich mische etwa 80 zu 20 mit Pellets ... und habe damit bis jetzt nur gute Erfahrungen gemacht. 

Luzerne, getr. Gräser, Blüten, Möhren ...  


Grünfutter sollte anfangs nur in kleinen Mengen gefüttert werden und erst dann, wenn die Kaninchen sorgsam - nach und nach, daran gewöhnt wurden. Sonst können gefährliche Verdauungsstörungen und Durchfälle auftreten - wie bei jeder plötzlichen Futterumstellung!

Keinen Kopfsalat, Bohnen oder blähende Kohlsorten füttern!! Ebenfalls nichts schimmeliges, nasses, verschmutztes oder verwelktes geben. Gut vertragen wird im allgemeinen "Wiese", Löwenzahn, Petersilie, Dill, Kamille, Basilikum, Kerbel, Majoran, Spitz - und Breitwegerich, Schafsgabe, Huflattich, Beifuß, Vogelmiere, junge Brennnesseln, Sonnenblumen, Fenchel, Chicorée, Rukkola, Stangensellerie, Kohlrabi, Möhren, oder Apfelstückchen. (Obst und Gemüse vorher waschen!).

Hier im Napf sind nur "Pellets" zu sehen, noch nicht meine fertige Mischung, wie ich sie füttere.
Dies dient nur zu besseren Anschauung zu dem Begriff "Pellets".


Da die Kaninchenzähne ein Leben lang nachwachsen, sollten Sie den Tieren die Möglichkeit bieten, durch ständiges benagen von zB. Obst - oder Nussbaumzweigen ihre Zähne abnutzen zu können .

Das Fell der Tiere regelmäßig auf Parasiten (Zecken, Milben, Haarlinge usw.) kontrollieren, vor allem bei Außenhaltung oder nach dem Aufenthalt im Freilauf ! Sollte es mal vorkommen, dass Sie was entdecken - keine Panik - es gibt im Fachhandel gute Mittel - extra für Kleintiere, damit bekommt man alles recht einfach wieder in Griff




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SEIT 1997  
   
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!!! NEWS - NEWS - NEWS !!!  
 

Die einzelnen Seiten werden demnächst weiter aktualisiert ... es findet allerdings KEINE Zucht mehr statt! Wir haben nur noch unsere eigenen Kaninchen und hin und wieder "Notfellchen" die zu vermitten sind. Diese HP bleibt vor allem aber auch als Informationsseite bestehen.
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Auch bei den Meerschweinchen haben wir nur hin und wieder noch zu vermittelnde Notfälle!!
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AKTUELL ZUR ABGABE :  
 
Zur Zeit suchen vier etwa 9 Monate alte Widderböckchen sowie zwei Widder Mädels im Alter von vier Monaten und eine Widderhäsin von ebenfalls 9 Monaten, ein liebevolles Zuhause.

Genauere Infos auf Anfrage!
 
INFO :  
 
Anfang Mai werden alle Kaninchen und Meerschweinchen entwurmt und die Kaninchen vorbeugend gegen Kokzidien gekurt!

Die diesjährigen Impfungen finden vorraussichtlich im Juli statt.
 
Zwergkaninchen & Meerschweinchen vom Robeneck © by Vera Robeneck